Erfahrungen
Diese Rubrik wurde auf Anregung von Interessierten an VINGS eingerichtet, um einen Eindruck vom virtuellen Studium aus erster Hand zu bekommen. Es handelt sich bei allen Berichten um Beiträge von Studierenden, mit dem Datum des Eingangs versehen.
Die VINGS- Qualifikation hat mir gut gefallen und ich habe persönlich davon profitiert, mich mit der Thematik auch von rechtlicher Seite zu beschäftigen. Politisch habe ich mich jetzt nicht weiter engagiert, ich habe mich lediglich vergewissert, dass es eine Rechtsberatungsstelle speziell für Frauenangelegenheiten gibt bei uns im Kreis und dass die hiesige Frauenbeauftragte diese empfiehlt als Anlaufstelle in allen Rechtsfragen. Beruflich hat mir die Qualifikation insofern genützt, als ich das Thema Gender- Mainstreaming und Beispiele aus dem rechtlichen Bereich in meinen Seminaren an der Frauenakademie Ulm immer wieder zum Thema mache. Das 'zum Thema machen' ist für mich im Moment der Weg, über die Bewusstmachung vielleicht Veränderungen zu bewirken.
Ich werde mich auf jeden Fall weiterhin auf dem Laufenden halten, was sich so tut an der FernUni Hagen.
02. Dezember 2004
Der Kurs "Praxis der Gleichstellungsarbeit" hat mir Rückhalt
für meine Arbeit gegeben. Besonders das Modul "Gleichstellungsarbeit
als Beruf" und das Kapitel "Konfliktbewältigung" kamen
zum richtigen Zeitpunkt. Die Skripte sind insgesamt sehr gut aufgebaut. Es
ist zwar nicht ganz einfach, ein Fernstudium neben einer anstrengenden Arbeit
und Familie zu bewältigen, aber der Inhalt ist so interessant, dass
ich mich schon auf die neuen Kurse freue.
03. September 2003
Die Inhalte des Studiums und die Studienmaterialien finde ich sehr
fundiert und zum Teil auch sehr gut komprimiert zusammengefasst. Ich
habe mich bereits im Studium viel mit gleichstellungspolitischen Themen
beschäftigt und finde, dass die Materialien eine sehr gute Übersicht
geben. Die Struktur des virtuellen Studiums verlangt viel Selbstdisziplin
und Organisationstalent, denn die Freiheit kann auch auf der anderen
Seite zu einer Beliebigkeit führen - hier würde ich mir teilweise
noch klarere Vorgaben und Strukturen wünschen. Die Technik macht
bei mir keine Probleme - ich habe z.B. im Rahmen des Studiums zum ersten
Mal gechattet, was ich eine sehr schöne Erfahrung fand. Auch die
Arbeit mit BSCW macht mir keine Schwierigkeiten. Praxisrelevant sind
die Inhalte, die ich mir bisher erarbeitet habe, nicht so sehr für
mich, aber sie bieten einen sehr guten Überblick über die
Thematik, was ich sehr zu schätzen weiß.
02. August 2003
Die virtuelle Weiterbildung macht es mir möglich, überhaupt
so einen Studiengang zu bewältigen. Aber: Ich brauche auch Zeit
mich an diese Art der Weiterbildung zu gewöhnen. Die Rundmails
bringen mich immer wieder zu den Studieninhalten zurück. Würde
ich nur die Blätter in den Händen halten, dann würde
ich schneller abdriften in die Passivität. Durch die Rundmails
relativiert sich meine empfundene fehlende Zeit, doch weiter zu studieren.
Ich finde den Studiengang sehr informativ und für meinen Arbeitsalltag
absolut integrierbar. Dies bedeutet, dass nach meinem Empfinden Sie
genau die Schwerpunkte setzen, die ich aktuell benötige. Bei den
außeruniversitären Forschungseinrichtungen befinden wir uns
in Bezug auf Gleichstellung am Anfang. Vielleicht sauge ich daher Ihre
Informationen so begierig auf. Ob die Kolleginnen aus dem öffentlichen
Arbeitsbereich genauso empfinden, weiß ich nicht. Auf jeden Fall
sind die Kolleginnen, zu denen ich näheren Kontakt habe, in mehrfacher
Hinsicht "weiter" als wir. Sehr angenehm ist der Aufbau des
Studiengangs. Zuerst die Grundlagen der Chancengleichheit und dann das
Hineingehen in den konkreten Alltag. Auch Ihr Angebot, dass wir uns
nach dem Studienende weiterhin Zugriff auf die VINGS-Seite durch Semestergebühren
beschaffen können, finde ich sehr beruhigend und toll vorausschauend.
Ich werde auf jeden Fall weiter am Ball bleiben.
30. Juli 2003
Ich hatte zu Beginn des Studiengangs wenig, um nicht zu sagen keine,
Ahnung im Umgang mit dem PC. Mit Hilfe bin ich aber relativ schnell
mit dem Studiengang klar gekommen. Zunächst bin ich davon ausgegangen,
dass 10 Wochenstunden "studieren" leicht in den Alltagsablauf
einzubinden sind. Das stellte sich aber nach einigen Wochen anders dar:
Familie, Beruf und studieren ... das muss sich einspielen. Grundsätzlich
ist das Studieren im Netz eine große Bereicherung für mich.
Die Informationen zu allen Kursen sind vielfältig. Beeindruckt
bin ich von der Zusammenstellung der Links und den vielen Hinweisen,
wie Wissen vertieft und in der Praxis angewandt werden kann. Die Chat-Termine
lagen für mich immer so ungünstig, dass ich nur selten teilnehmen
konnte. Ich habe die persönliche Kommunikation besonders vermisst,
nachdem ich im Februar an dem Autorenseminar "Grabbe-Frauenstaat" in
Bad Münstereifel teilnehmen konnte. Diese Woche habe ich sehr genossen
und viel gelernt für den Umgang mit Sprache, aber auch, wie wichtig
der direkte Austausch ist. Ich bin sehr gespannt, was das Wintersemester
bringt.
29. Juli 2003